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Der Dechenverein Lügde ist der Veranstalter des Osterräderlaufes in Lügde und Bewahrer eines historischen Brauchtums der Vorväter. Er zählt ca.
600 Mitglieder von denen die zahllosen Arbeiten zum
Fortbestand des Brauches erfüllt werden. Hierzu zählen unter anderem die Vorbereitungen des Räderlaufes, wie z.B. das Haselnußdrehen und das Wässern der Räder in der Emmer, sowie auch die Erhaltung der
zahlreichen Sicherheitsanlagen ( Fangzäune und Absperrungen). Die meisten Arbeiten werden von den sogenannten "Aktiven" Dechen verrichtet. Diese "Aktiven" führen auch die Arbeiten rund um den
Räderlauf aus, wie das Stopfen der Räder mit Roggenstroh, welches noch mit einem Binder gemäht und mit einer alten Dreschmaschine gedroschen wird, sowie dann auch das Abstossen der brennenden Räder. Nachfolgend
ein paar Bilder von den Tätigkeitsbereichen der Aktiven.
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Beladen des Wagens für den Umzug
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Aufrichten eines Rades nach einem 5 Tägigen Bad in der Emmer (Gewicht ca. 280 Kg)
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Festbinden der Roggenstrohbunde mit Haselnußruten
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Das Haselnußrutendrehen
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Stopfen der letzten Bunde, damit das Rad gut brennt
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Dankurkunde zum Erhalt des Brauchtums aus dem Jahre 1934
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Von den anderen Mitgliedern wird am Karfreitag in der Stadt eine sogenannte Karfreitagssammlung zum Erhalt des
Brauchtums durchgeführt bei der sich die Lügder Bürger bis jetzt immer gut beteiligt haben. Desweiteren besetzten
diese Dechen am Ostersonntag die Sperren um von den Besuchern ein kleines Eintrittsgeld zu kassieren, damit die
zahlreichen Ausgaben gedeckt werden können. Die Dechen sind meistens an Ihrer grünen Kluft ( Aktive Dechen ) und an ihren Jacken die sie als Ordner ausweisen zu erkennen.
Tiefergehende Informationen sind bei einem Besuch im Dechenheim am Festplatz an den Osterfeiertagen zu bekommen oder über die unter Kontaktadressen angegebene Adresse des Dechenvereines.
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